Kerosinablass – unbedenklich und unvermeidlich?

Am Mittwoch, den 6. Juni findet um 19 Uhr im Cafe Susann, Osterstraße 7 in Kaiserslautern eine Podiumsdiskussion über den giftigen Ablass von Kerosin und Kampfmitteln über Rheinland-Pfalz und dem Saarland statt.

„Fuel-Dumping“, der Kerosinschnellablass, ist ein legales Verfahren im Notfall. Wie etwa am 4. November 2017: Eine Frachtmaschine,von Luxemburg kommend, verteilt 50 Tonnen Sprit über Saarland, Westpfalz und Hunsrück, fliegt dann zurück und landet sicher.

Landeklappenprobleme waren der Auslöser. Damit steigt die gemeldete Menge abgelassenen Kerosins im Jahr 2017 auf über 200 Tonnen für den Bereich Saar-Lor-Lux. Deutschlandweit waren es rund 580 Tonnen. Die Zahlen sind konstant hoch seit gut 10 Jahren.

Was passiert bei diesen Ablässen, warum sind sie nötig, welche Erkenntnisse und Daten gibt es darüber? Und: sind sie wirklich unbedenklich?

Die Podiumsdiskussion mit Jochen Marmit, Journalist beim Saarländischen Rundfunk, Dr. Eike Heinicke, Facharzt fürAnästhesie, Allgemein-, und Intensivmedizin und Michael Müller, BUND für Umwelt und Naturschutz Kaiserslautern ist eine gemeinsame Veranstaltung der Pfälzer Initiative „Entrüstet Euch!“ und der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein.“

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