Die lokale Initiative Berlin demonstriert auf dem Kirchentag gegen den Drohnenkönig Obama

Ende Mai tummelten sich in Berlin die Massen. Die evangelische Kirche veranstaltete vom 24. bis zum 28. Mai den „deutschen evangelischen Kirchentag“ dieses Jahr in Berlin und Wittenberg. Im Programm standen eine Vielzahl  von Vorträgen und Podiumsdiskussionen, Konzerten und natürlich Gottesdiensten, die sich auch mit politischen Themen und der wertvollen Arbeit der Kirche für den Frieden beschäftigten. Zu einem der „Highlights“ zählte das Treffen des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitagmorgen vor dem Brandenburger Tor. Tausende Menschen versammelten sich in der Innenstadt, um den Friedensnobelpreisträger Obama einmal live zu erleben. In seinem Gespräch mit der deutschen Kanzlerin redete er über die Rolle der Religion und wurde explizit auf die zivilen Drohnenopfer angesprochen. Deren Tod sei traurig, allerdings müsse man sie für den Kampf gegen den Terrorismus in Kauf nehmen, um die westlichen Länder vor Anschlägen wie in Paris zu schützen. Er habe als Präsident keine andere Wahl gehabt, als Drohnen einzusetzen. Die Lokale Berliner Initiative von „Stopp Air Base Ramstein“ sieht das anders und hält Obamas Friedensnobelpreis auf Grund seiner Kriegsführung und dem steigenden Einsatz von Kampfdrohnen für ungerechtfertigt. Deswegen machte sich eine Gruppe von AktivistInnen am Freitagmorgen auf den Weg in die Innenstadt, um Flyer und Zeitungen zu verteilen und so für die Aktionswoche „Stopp Air Base Ramstein“ zu werben. Außerdem hatten sie Protestplakate bei sich, die deutlich machten, dass Drohnenkrieg und Friedensnobelpreis nicht zusammen passen.

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