Über Uns

Kampagne Stopp Air Base Ramstein

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ wurde initiiert von Personen aus der Friedensbewegung, anderer sozialen Bewegungen, der Wissenschaft sowie der Politik. Alle sind seit Jahren in der Friedensbewegung aktiv. Dabei sind Friedensengagierte aus der Region, die schon seit Jahren gegen die US Militärbasis protestieren.

Die Kampagne will die Kriege, die von Ramstein ausgehen, verstärkt in die Öffentlichkeit bringen, will aufklären über die zentrale Rolle, die Ramstein in der NATO Kriegsführung spielt und mit vielfältigen Aktionen ein Klima in der Gesellschaft schaffen, das eine Schließung der Militärbasis auf die politische Tagesordnung setzt. Dabei setzt die Kampagne auf Mitmachen, Ideen und Kreativität, will die neuen Medien einsetzen und ruft alle Interessierten auf, beteiligt euch an der Kampagne Stopp Ramstein.

Selbstverständnis

Unser Protest ist anti-faschistisch; ohne Wenn und Aber. Wir stehen in der Tradition des Schwurs von Buchenwald: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg. Wir lehnen jede Form des Rechtsradikalismus ab, wir arbeiten mit Rechtsradikalen nicht zusammen.

Wir sagen Nein zu Antisemitismus, Reichsbürgern, Rassismus, Nationalismus und Faschismus.

 

Im Koordinierungskreis wirken mit:

Gerhard Baisch, Bremen

Geb. 1942, war von 1974 – 2010 als Strafverteidiger (und als Fachanwalt für Arbeitsrecht) in Bremen tätig. War dort bis 2008 Leiter eines interdisziplinären Kriminalpolitischen Arbeitskreises. Seit 2002 bei IALANA-Deutschland, seit 2010 dort im Vorstand. Mitglied in der Kommission zur  Auswahl der Whistleblowerpreisträger. Verantwortlich für die Website www.ialana.de. Aktive Mitarbeit im Bremer Friedensforum.


Christian Balou, Dortmund


Andreas Bossong, Kaiserslautern


Reiner Braun, Berlin

Reiner Braun, Co-Präsident des Internationalen Friedensbüros (IPB), seit Jahrzehnten in der Friedensbewegung aktiv.
„Ich ware von Anfang an bei „Stopp Air Base Ramstein“ dabei. Sie ist sicher eine der lebendigsten, bewegenden Kampagnen der Friedensbewegung der letzten Jahre. Die Zusammenarbeit in Solidarität ist eine Zeichen der Hoffnung und für ein Wiedererstarken der Bewegung, die wir angesichts der weltweiten Militarisierung und Kriegspolitik so dringend brauchen.“


Connie Burkert-Schmitz, Kaiserslautern


Dr. Sabine Farrouh, Offenbach-Main


Klaus Hartmann, Frankfurt


Kristine Karch, Düsseldorf

Kristine Karch, freiberufliche Informatikerin und seit vielen Jahren Aktivistin in der Friedens- und Umweltbewegung, ebenso wie im internationalen Austausch und der Solidarität speziell zu Cuba und Lateinamerika, aktuell Co-Vorsitzende des internationalen Netzwerkes „No to war – no to NATO“.
Da ich in Weilerbach eingeschult wurde und in Kaiserslautern Abitur gemacht habe und an die Air Base nur negative, teilweise Angst auslösende Erinnerungen habe, beteilige ich mich auch heute an den Kämpfen gegen die Air Base und der Suche nach zivilen Alternativen für die Region. Notwendig sind zivile Arbeitsplätze im Interesse von Menschen und Natur, dazu gehört die Schadstoffbeseitigung genauso wie die Renaturierung der Militärgelände, die Überführung in zivile Nutzungen, sei es im Bereich des Tourismus, in der Care-Industrie oder als Wissenschaftsstandort. Bei der Suche nach Alternativen liegt mir das Thema Geschlechter- und Umweltgerechtigkeit besonders am Herzen.


Wolfgang Kramer, Stuttgart


Bruno Kramm, Berlin


Marion Küpker, Hamburg


Ekkehard Lentz, Bremen

Über meine Kriegsdienstverweigerung kam ich 1974 als damaliges Mitglied der SPD in die Friedensbewegung, später war ich Landes- und Bundesvorstandsmitglied der Deutschen Friedens-Union (bis 1990), dazwischen auch Bundesvorstandsmitglied der Friedensliste (1984). Im Jahr 1983 gehörte ich zu den Mitbegründern des Bremer Friedensforums. Durch seine Medien wirkt das Bremer Friedensforum weit über die Hansestadt hinaus. Bis heute bin ich seit 35 Jahren einer der Sprecher des Bremer Friedensforums. In dieser Funktion unterstütze ich unter anderem die Kampagnen „Stopp Air Base Ramstein“ und „Macht Frieden. Für zivile Lösungen in Syrien“,  den Trägerkreis „Atomwaffenfrei“, den Bundesausschuss Friedensratschlag und die Koordination für den Frieden. Ich trete für die Vielfalt und Verbreiterung der Friedensbewegung ein. Für eine Politik der Vernunft, die die Aufrüstungsspirale stoppt und Frieden und Gerechtigkeit fördert, müssen mehr gesellschaftliche Kräfte gewonnen werden.  Ich versuche dazu beizutragen, Spaltungsversuche innerhalb der Friedensbewegung zu verhindern, Trennendes beiseite zu schieben und Gemeinsames zu betonen: für Frieden, Abrüstung, Entspannung und die gemeinsame Lösung unserer globalen Probleme. Und: Ich halte es mit Willy Brandt: „Frieden ist noch nicht alles. Aber ohne Frieden ist alles nichts.“


Pascal Luig, Berlin

Pascal Luig, Geschichts- und Politikwissenschaftler. Über viele Jahre in der Friedensbewegung aktiv. Seit 2018 Geschäftsführer der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative – Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit e.V. (NatWiss) und seit 2015 Redakteur bei weltnetz.tv.

„Als einer der Erstinitiatoren der Stopp Air Base Ramstein Kampagne glaube ich an eine breite und vielfältige Friedensbewegung. Noch immer wissen viel zu wenige, dass von deutschem Boden via Ramstein Tag für Tag Krieg ausgeht. Wir müssen die völkerrechtswidrigen Drohneneinsätze und Interventionskriege, die von der Air Base Ramstein ausgehen, stoppen!“


Achim Müller, Kaiserslautern


Mike Nagler, Leipzig


Karl-Heinz Peil, Frankfurt

Jahrgang 1953, ist zweiter Vorsitzender der Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. in Frankfurt am Main und maßgeblich im Bundesausschuss Friedensratschlag aktiv, u.a. inhaltlich verantwortlich für die Homepage www.friedensratschlag.de und das zweimonatlich erscheinende Friedensjournal.

 


Hannelore Philippi, Saarbrücken


Elsa Rassbach, Berlin


Hedi Sauer-Gürth, Mannheim


Torsten Schleip, Leipzig


Konstantin Schneider, Lahr


Pedram Shahyar, Berlin


Alex Ross, Hamburg

Mein Name: Alex Ross
Meine Leben: 1. Leben = Handwerkerin, 2. Leben = Künstlerin in Schrift, Form und Farben 3. Leben = Friedensmensch
„Ich will Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Andere Menschen aus ihrem starren Gefängnis lösen und ihnen helfen erst sich selbst zu helfen und dann diese Erfahrungen an andere starre Seelen weiter zu geben.“


Konni Schmidt, Kaiserslautern


Horst Trapp, Frankfurt


Renate Wanie, Heidelberg


Gunda Weidmüller, Hamburg


In Erinnerung:

Roland Vogt, Bad Dürkheim

17. Februar 1941 – 20. Mai 2018

Nachruf


Internationaler Beirat Stopp Air Base Ramstein

Der internationale Beirat berät die Kampagne Stopp Air Base Ramstein.

Im internationalen Beirat wirken mit:

  • Pat Elder, USA
  • Leo Gabriel, Österreich
  • Joseph Gerson, USA
  • Ross Gwyther, Australien
  • Piotr Ikonowicz, Polen
  • John Lannon, Irland
  • Alain Rouy, Frankreich
  • Ikuko Ueno, Japan
  • Dave Webb, England
  • Ann Wright, USA
  • Michael Youlton, Irland